Schweizer IT-Verantwortliche in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen, Produktionswerken und Logistikzentren stehen vor einer strategischen Frage: Reicht ein klassisches WLAN-Upgrade auf Wi-Fi 7 (IEEE 802.11be) aus, oder ist ein eigenes BAKOM-lizenziertes Private 5G Standalone (SA) Campus-Netzwerk (3400–3500 MHz) wirtschaftlicher und betriebssicherer? Da wir als Schweizer B2B-Reseller in Partnerschaft mit dem technischen H3C Support beide Technologien aus einer Hand liefern und auf derselben Comware V9 Switching-Fabric integrieren, zeigt dieser Leitfaden den ehrlichen, messbaren Vergleich.
| Kriterium | BAKOM Private 5G SA (H3C vSCN5100 + pRRU) | Enterprise Wi-Fi 7 (H3C WA7638 / WA7539) | Empfehlung für Schweizer Betriebe |
|---|---|---|---|
| Frequenzspektrum & Interferenzschutz | Exklusiv lizenziert: BAKOM 3400–3500 MHz (Band n78). 0% Störung durch fremde Geräte oder Besucher. |
Unlizenziert (ISM): 2,4 GHz, 5 GHz & 6 GHz. Geteiltes Medium (Listen-Before-Talk / CSMA/CA). | Für geschäftskritische Notrufe, Medizintechnik und AGV-Roboter ist lizenziertes 5G unschlagbar. |
| Wanddurchdringung & Fläche pro Funkzelle | 550 – 1'200 m² pro pRRU (höhere zulässige Sendeleistung & 4T4R Sub-4-GHz Ausbreitung durch Betonwände). | 150 – 280 m² pro AP (starke Dämpfung von 5 GHz und 6 GHz durch Brandschutztüren und Stahlbeton). | In Schweizer Bestandsbauten (Spitäler/Altersheime) spart 5G 60–70% der Deckenmontagepunkte. |
| Mobilität & Handover (Roaming) | Netzgesteuert (< 1 ms Make-Before-Break): Kein Paketverlust bei schneller Bewegung durch Gänge und Lifte. | Client-gesteuert (50 – 300 ms): Endgerät entscheidet selbst; trotz 802.11k/v/r und MLO kurze Aussetzer möglich. | Für mobile Schwesternrufe, Visitenwagen, Gabelstapler und AGVs ist 5G SA zwingend im Vorteil. |
| Maximale Spitzenbandbreite pro Endgerät | Bis zu 1,2 – 1,8 Gbit/s (bei 100 MHz Kanalbandbreite im Band n78). | Bis zu 18,44 Gbit/s aggregiert (320 MHz Kanalbreite im 6-GHz-Band + 4K-QAM + MLO). | Für stationäre Büro-Laptops, Konferenzräume und CAD-Workstations ist Wi-Fi 7 ideal. |
| Innenraum-Ortung (Tracking & Geofencing) | 3GPP LMF (UL-TDOA) nativ im 5G Core: Raumgenaue Ortung über die bestehenden 5G-pRRUs ohne Zusatz-Beacons. | Erfordert meist ein separates Netz aus hunderten batteriebetriebenen Bluetooth-LE Beacons. | In Pflegeheimen (Demenz-Weglaufschutz) und Kliniken spart 5G LMF enorme Wartungskosten. |
| Endgeräte-Sicherheit & Authentifizierung | Hardware-Kryptografie via 5G USIM / eSIM (5G-AKA mit verschlüsselter SUCI-Identität). | WPA3-Enterprise (802.1X / RADIUS Zertifikate) oder PSK/PPSK. | SIM-basierte 5G-Authentifizierung eliminiert Passwort-Sharing und abgelaufene WLAN-Zertifikate auf IoT-Geräten. |
In der Praxis muss sich ein modernes Schweizer Unternehmen nicht zwischen 5G und Wi-Fi 7 entscheiden. Das grösste Kostenproblem herkömmlicher Anbieter besteht darin, dass sie ein komplett separates 5G-Netzwerk neben das bestehende WLAN bauen.
Mit der konvergenten H3C Campus-Architektur nutzen sowohl die H3C 5G Funkeinheiten (rHub / pRRU) als auch die H3C Wi-Fi 7 Access Points (z.B. WA7638 / WA7539) exakt dieselben H3C Comware V9 PoE++ Switches (S5560X / S6520X), dieselben Glasfaser-Trassen und dasselbe zentrale Netzwerk-Management (H3C iMC).
Gemeinsam mit dem technischen H3C Support-Team berechnen wir Ihre exakte Stückliste und 5-Jahres-Gesamtkosten (TCO) in CHF.